Illustration Wildes Stiefmütterchen - viola tricolor

Wildes Stiefmütterchen: Die Königin der Haut

Das klassische Gartenstiefmütterchen kennen die meisten – vor allem als erste Frühlingsbotin! Ihre Ur-Ahnin, das Wilde Stiefmütterchen, ist zwar unscheinbarer als die herausgezüchtete schöne  „Stiefmutter“, ihre Heilwirkung wird dafür aber bereits seit Jahrtausenden geschätzt! Die Blüten zeigen sich in den Farben violett-blau, gelb und weiß und der Duft erinnert an Veilchen. Die lateinische Bezeichnung lautet viola tricolor, bekannt ist es aber auch als Ackerveilchen, Kathrinchen oder Unnütze Sorge.

 

In getrockneter Form kann man das Wilde Stiefmütterchen in jeder Apotheke kaufen – so kann man auf Nummer Sicher gehen, dass man wirklich viola tricolor und nicht etwa das wirkungslose Gartenstiefmütterchen bekommt. Zudem ist die getrocknete Heilpflanze aus der Apotheke garantiert frei von Schadstoffen und Pestiziden.

Welche Wirkung hat das Wilde Stiefmütterchen?

Auf Grund der enthaltenen Saponine, krebshemmenden Flavonoide, antioxidativen Cumarine, Salizylsäureverbindungen und den Gerb- und Bitterstoffen sind seine Heilkräfte vielfältig. Die blutreinigende und harntreibende Wirkung prädestiniert das Wilde Stiefmütterchen für Frühjahrskuren. Durch seine entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften kann viola tricolor aber auch bei Gicht und Rheuma als Kur eingesetzt werden.

 

Besonders geschätzt wird das Wilde Stiefmütterchen in Anwendungen für Kinder, zum Beispiel als Waschung bei Windeldermatitis und bei Milchschorf. Innerlich angewendet, etwa als Teeaufguß, wirkt das Wilde Stiefmütterchen gut bei Unruhezuständen sowie bei Erkältungen und Husten.  

Ideal zur Anwendung auf der Haut

Die positive Wirkung des Wilden Stiefmütterchens auf die Haut sei besonders hervorgehoben – nicht umsonst nennt man es auch die Königin der Haut. Als Waschung, Umschlag oder selbst gerührte Salbe kann es bei unreiner Haut, Akne, Neurodermitis, bei schuppenden Hauterkrankungen, aber auch bei Schwangerschaftsstreifen eingesetzt werden.

 

Im Normalfall werden die betroffenen Stellen dabei zwei Mal täglich behandelt. Bei hartnäckiger Akne und Hautunreinheiten kann über 6-8 Wochen zusätzlich ein Tee aus Wilden Stiefmütterchen getrunken werden.

Rezept für eine Stiefmütterchensalbe

Zutaten: 

20 g Stiefmütterchenblüten, getrocknet

100 ml Mandel- oder Jojobaöl

11 g Bienenwachs oder Wollwachs

 

Zubereitung:

Die Stiefmütterchen in einer Schale mit ca. 8 g medizinischem Alkohol übergießen und 10 Minuten stehen lassen. Inzwischen in einem Wasserbad Öl und Wachs schmelzen. Den Auszug aus Wilden Stiefmütterchen mit den Blüten in die Öl-Wachsmischung leeren und ½ bis 1 Stunde sanft sieden lassen, bis eine weiche, cremige Konsistenz entsteht. Dazwischen immer wieder umrühren.

 

Die fertige Salbe durch ein Stofftuch, zum Beispiel eine Windel, in ein Gefäß drucken. Vorsicht, die Mischung ist beim Durchdrücken noch heiß, wird aber mit dem Abkühlen schnell fester! Am besten, Sie drücken die Salbe gleich in das Aufbewahrungsgefäß oder füllen sie anschließend rasch um, bevor die Salbe fester wird. Bei Zimmertemperatur hält sich die Salbe ein Jahr, ideal ist aber die Lagerung im Kühlschrank.

 

 

Freilich können Sie fertige Stiefmütterchensalben, -Tees und Tinkturen auch bei uns in der Apotheke kaufen – wir beraten Sie gern dazu!

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

Schmalzhofgasse 1 • 1060 Wien 

 

T: 01/597.02.07

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