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WHO: Jede zweite HIV-Diagnose in spätem Stadium

Kurz vor dem Welt-Aids-Tag am 1. Dezember lässt die WHO (World Health Organization) mit einer alarmierenden Statistik aufhorchen: Der Großraum Europa, zu dem die WHO auch Usbekistan, Russland und Kasachstan zählt, ist die einzige Region weltweit, in der die HIV-Neudiagnosen zuletzt wieder gestiegen sind. Insgesamt wurden im Jahr 2016 im Großraum Europa 160.000 Neudiagnosen gestellt, davon entfallen fast 80% auf die östliche Region. Laut WHO entspricht dies der höchsten Zahl an Neudiagnosen innerhalb eines Jahres, die je verzeichnet wurde. 

 

Besonders alarmierend ist vor allem der Zeitpunkt der Diagnose: Mehr als die Hälfte (51%) der Neudiagnostizierten erhielt die Diagnose in einem späten Stadium der HIV-Infektion. Eine späte Diagnose bedeutet nicht nur eine späte Behandlung und ein höheres Risiko an AIDS zu erkranken, sondern auch eine große Ansteckungsgefahr. Menschen, die nichts von ihrer HIV-Infektion wissen, können das Virus potenziell an viele weitere Menschen übertragen. Der Anteil jener Neudiagnosen, die spät erfolgen, steigt zudem mit zunehmenden Alter. In der Altersgruppe 50 und darüber erhielten bereits 65% die Diagnose in einem späten Stadium. Im Durchschnitt erhält eine HIV-positive Person im Großraum Europa erst nach drei Jahren ihre Diagnose. Den vollständigen WHO-Bericht können Sie hier nachlesen

 

Effektiver Schutz ist vor allem mit Kondomen möglich. Seit einiger Zeit gibt es zusätzlich die Möglichkeit der Präexpositionsprophylaxe (PrEP). Dabei nehmen HIV-negative, gesunde Personen, die ein hohes Ansteckungsrisiko haben (zum Beispiel, weil der Partner HIV-positiv ist), täglich ein HIV-Medikament ein, das vor einer Ansteckung schützt. Der Schutz ist aber nur dann vorhanden, wenn die Tabletten regelmäßig und ohne Einnahmefehler eingenommen werden, zudem müssen die Kosten von den PatientInnen derzeit noch selbst getragen werden. In Deutschland konnte kürzlich eine massive Preisreduktion der PrEP erreicht werden und auch in Österreich arbeitet die Marien Apotheke bereits mit Hochdruck an einer günstigeren Lösung für Risikogruppen. 

 

 

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

Schmalzhofgasse 1 • 1060 Wien 

 

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