Illustration von Rike Hofmann

Einfach erklärt: Strategien im Umgang mit Konflikten in Zeiten der Corona-Krise

27. April 2020

Wenn es in der eigenen Wohnung eng wird, kann Stress entstehen: Man nennt diesen Stress „Dichtestress.“ In der momentanen Situation lebt man eng zusammen in der Wohnung, hat viel Zeit gemeinsam mit dem Partner und den Kindern. Es kommt leichter zu Konflikten. Daraus kann sich Streit entwickeln und manchmal sogar Gewalt.

Tipps zur Vorbeugung von konflikten 

  • Klar abgegrenzte Stunden, die jedes Familienmitglied allein verbringt.

  • Jedes Familienmitglied braucht eine Rückzugsmöglichkeit. Das kann ein eigenes Zimmer sein, oder auch ein Platz in der Wohnung, an dem man mit Kopfhörern zum Beispiel Musik hört. Wichtig: an diesem Ort und in dieser Zeit dürfen die anderen nicht stören.

  • Ärger immer gleich ansprechen, damit es erst gar nicht zum Streit kommt.

  • Allein spazieren gehen.

  • Einmal täglich Mini-Familienrat. Dabei soll besprochen werden – wie geht es jedem und jeder Einzelnen, wer braucht was, welche Ideen und welche Wünsche gibt es.

  • Nachsichtig sein mit sich und den anderen. Diese Situation ist für jedes einzelne Familienmitglied eine besondere Herausforderung.

tipps gegen aggression und gewalt

Wenn es an Platz mangelt und Rückzugsmöglichkeiten fehlen, kann es leichter zu Streit und Gewalt kommen. Formen von Gewalt sind: anschreien, schlagen, abwerten, ein Familienmitglied länger ignorieren. Gewalt entsteht oft aus einem Gefühl der Überforderung.

  • Erkennen von Gewalt bei sich und anderen

  • Ehrlich mit sich selbst sein und rechtzeitig etwas gegen diese Gefühle unternehmen.

  • Rechtzeitig handeln, zum Beispiel tief durchatmen, bevor man etwas Böses sagt. Einen Spaziergang alleine um den Häuserblock oder im Wald machen.

  • Telefonieren zur Entlastung oder um wieder einmal mit jemand außerhalb der Wohngemeinschaft zu sprechen. Das kann ein Freund oder eine Freundin sein. Gut ist es, wenn man dabei allein sein kann, im eigenen Zimmer oder beim Spaziergang.

  • Hilfe holen, wenn man von Gewalt bedroht ist.

Krisenhotlines, bei denen man anrufen kann: 

  • "Nummer gegen Kummer“ für Kinder und Jugendliche 116 111

  • Elterntelefon 0800 111 0550

  • Pflegetelefon 030 2017 9131

  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“ 0800 404 0020

  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 0800 011 6016

  • Frauen-Helpline 0800 222 555

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

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