Coronavirus

Tipps: Immunsystem stärken in Zeiten von Corona

20. März 2020

Was tun in Zeiten der Bedrohung durch ein neues Virus, das die ganze Welt in Atem hält, wenn es weder spezifische Medikamente noch einen Impfstoff dagegen gibt? 

 

Neben dem Schutz vor einer Ansteckung, den vielzitierten und immens wichtigen Hygieneregeln und der Isolation bereits Erkrankter, ist die Stärkung des eigenen Immunsystems eine Möglichkeit, gut durch diese Zeit zu kommen. Alle möglichen Rezepte sind inzwischen im Umlauf, ob das nun Smoothies mit einer Vielzahl an Vitaminen sind oder spezielle Rezepte mit Ingwer. 

 

Es gibt eine Vielzahl an Nahrungsmitteln, Kräutern und natürlichen Heilmitteln, die die Abwehkräfte unterstützen und unser Immunsystem dauerhaft stärken. Tipps und Rezepte dazu können Sie hier nachlesen. Was aber mindestens genauso wichtig ist, ist das Vermeiden von Verhaltensweisen und manchen Genussmitteln, die das Immunsystem nachhaltig schwächen. Und dazu gehören nicht nur das Rauchen und der Konsum von Alkohol, sondern auch der Stress

 

Nun hat sich unser Leben zwangsweise "entschleunigt", um einen vielstrapazierten Begriff zu gebrauchen. Wer kann, arbeitet im Homeoffice, notgedrungen befinden sich viele in Kurzarbeit oder sind gar von Arbeitslosigkeit betroffen. Ein Teil der Bevölkerung hält das System mit seiner Arbeitskraft am Laufen. Was allen gemeinsam ist, ist der Stress. 

 

Wer arbeiten muss, hat mehr als üblich zu tun und parallel dazu die Sorge um die eigene Gesundheit und die seiner Lieben. Wer zu Hause bleiben muss hat den Stress, mit sich allein zu sein. Nicht nur SeniorInnen leben oft allein, in Österreich sind ca. 1/3 aller Haushalte Singlehaushalte. Oder man befindet sich gemeinsam mit dem/der PartnerIn und den zunehmend unausgelasteten Kindern in den eigenen vier Wänden. Lange schwellende Konflikte drohen aufzubrechen, wie sonst oft im Urlaub. 

 

Alle ExpertInnen empfehlen dazu: 

  • Strukturieren Sie Ihren Alltag
  • Sorgen Sie für Rückzugsmöglichkeiten (und wenn es nur Kopfhörer sind) 
  • Planen Sie einen Schritt nach dem nächsten (wenn sich alles so schnell ändert, geht ohnehin nichts Längerfristiges)
  • Bewahren Sie sich Ihre Gelassenheit, mit Panik ist niemandem gedient
  • Nutzen Sie die Zeit, um Dinge in den eigenen vier Wänden zu erledigen, die Sie vielleicht lange vor sich hergeschoben haben (die Buchhaltung zum Beispiel oder das gründliche Ausräumen Ihres Kleiderschrankes etc.)
  • Singen und musizieren Sie, ob aus dem offenen Fenster hinaus oder nur für sich 

Und nutzen Sie die Zeit, um Kontakte zu pflegen (natürlich nur über Telefon, Skype, ...) Wenn Sie Eltern oder Großeltern in entsprechendem Alter haben, fragen Sie doch einmal nach, wie sie diese persönliche Krisenzeit bewältigen. Möglicherweise kann man daraus so einiges lernen.

 

Deswegen, neben dem besonders achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper, achten Sie auch auf ihre Psychohygiene. Beides unterstützt Sie dabei, bestmöglich gerüstet zu sein und ein "ausgeglichenes und angemessen reagierendes Immunsystem" aufzubauen. 

 

Eine positive Wirkung dieser Krisensituation ist das zunehmend emphatische Verhalten Dritten gegenüber. Nachbarschaftshilfe wird über soziale Medien und auf schwarzen Brettern in Wohnhausanlagen angeboten. Bei FreundInnen, Bekannten, NachbarInnen wird nachgefragt, wie es geht und ob es Unterstützung braucht. Das "Team Österreich" gibt es wirklich. JedeR kann einen Beitrag leisten, ob in der Nachbarschaftshilfe, im Einhalten der Verhaltensregeln oder im Aufrechterhalten der notwendigen öffentlichen Infrastruktur. Gemeinsam schaffen wir auch diese immense Herausforderung. 

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

Schmalzhofgasse 1 • 1060 Wien 

 

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Öffnungszeiten: 

Montag - Freitag: 8 bis 18 Uhr

Samstag: 8 bis 12 Uhr

 

     

 

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