Illustration zu Hundstagen von Cosima Reif

8 Tipps für heiße Tage

29. Juli 2019

Alles schwitzt. Die Hitze kommt in Wellen und diese rollen immer heftiger auf uns zu. Alleine im vergangenen Juni waren es 12 Tage, an denen die Temperatur in Wien die 30°C-Grenze überstieg. In den 80er-Jahren waren es noch durchschnittlich acht Tage - über das Jahr verteilt. 

 

Das macht natürlich vielen von uns zu schaffen - vor allem aber Kindern und älteren Menschen. Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufprobleme können Menschen mit schwachem Immunsystem auch wirklich gefährlich werden.

 

Um so wichtiger ist es daher, mit der Hitze richtig umzugehen. Damit Sie trotz hoher Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren können, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengetragen.

Richtig trinken

Viel trinken ist wichtig, das haben wir schon oft gehört. Aber was ist viel und warum ist es gerade so notwendig, wenn die Temperaturen in ungeahnte Höhen klettern? 

 

Durchs Schwitzen verlieren wir nicht nur Flüssigkeit , sondern auch Mineralstoffe , wie Natrium, Chlorid, Kalium, Kalzium und Magnesium. Normalerweise lässt sich das als erwachsener Mensch gut mit ca. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag ausgleichen (Kleinkinder und Kinder brauchen zwischen 0,8 bzw. 1 bis 1,3 Liter.) Wenn es allerdings richtig heiß ist, kann sich unser Flüssigkeitsbedarf ums Drei- bis Vierfache erhöhen!

 

Ausschließlich Wasser zu trinken ist dann möglicherweise zu wenig, um auch den Mangel an Mineralstoffen auszugleichen. Klassisches Magnesiumpulver oder auch eine Messerspitze Speisesalz (NaCl) im Getränk können helfen. 

 

Wahre Durstlöscher an heißen Tagen kommen allerdings lauwarm und in Form ungesüßter Kräuter- und Früchtetees daher, zum Beispiel mit Hibiskus oder Rosenblüten! Gespritzter FruchtsaftButtermilch oder Joghurt mit Mineralwasser sind außerdem hervorragend, um von innen zu kühlen.

Lang, weit und dunkel, das Kleid

Wie man sich kleidet, so schwitzt man auch. In unseren Breitengraden wird der Stoff, den wir tragen, oft kürzer, je heißer die Tage. Der Gedanke, dass so weniger geschwitzt werde, ist allerdings ein Irrtum.

 

Lange und weite Kleider sind bei Hitze viel angenehmer zu tragen. Mit ihnen bleibt ein bisschen Raum zwichen Stoff und Körper, was einen leichten Luftzug ermöglicht, der kühlend wirkt. Außerdem kann sich die Sonne so auch nicht mehr direkt in die Haut brennen - die Kleidung spendet Schatten. Wüstenvölker wissen das schon lange und greifen traditionell oft zu dunklen Stoffen, da hier weniger UV-Strahlen durchdringen. 

 

Woraus diese Stoffe gemacht sind, ist schlussendlich ausschlaggebend. Am besten hüllt man sich an heißen Tagen in Materialien aus Naturfasern, wie Hanf, Leinen oder Seide. Letztere werden übrigens von Motten geschmäht und fühlen sich auf der Haut sehr gut an. Probieren Sie's aus! :-)

Öfter Pausen machen

Bei Hitze sinkt die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Machen Sie mehr Pausen und nutzen Sie diese auch, um sich kurz abzukühlen. Halten Sie etwa Ihre Unterarme kurz unter fließend kaltes Wasser - kühlt sofort!

Wasserhaltiges Obst und Gemüse naschen

Um sich zusätzlich von innen zu kühlen, ist wahrscheinlich der fette Schweinsbraten zu Mittag nicht die beste Idee. Instinktiv haben viele an Hitzetagen sowieso mehr Lust auf Leichtes. Wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Salate, Gurken oder Wassermelonen für zwischendurch sind besser als jedes Eis. Kräuter wie Salbei, Beifuß, Minze oder Melisse wirken außerdem kühlend. Einfach in den Speisplan integrieren oder auch als Tee genießen!

Zuhause abdunkeln und eiswürfeln

Nicht alle haben eine teure Klimaanlage zuhause - und mobile Klimageräte sind nur mit Vorsicht zu verwenden (vor allem wenn Sie sich die Wohnung mit einer Gastherme teilen, unbedingt beraten lassen)! Daher hier ein paar einfache Tricks, wie man auch anders dafür sorgen kann, dass die eigenen vier Wände nicht zur Sauna werden.

 

Während des Tages sollte die Wohnung abgedunkelt sein. Außenjalousien und Fensterläden haben den besten Effekt. Sie verhindern, dass sich das Fensterglas erhitzt und so der Raum weiter aufgeheizt wird. Aber auch klassische Vorhänge und Innenrollos helfen, die Raumtemperatur nicht noch weiter ansteigen zu lassen.

 

Lüften Sie nur bei abgekühlten Temperaturen früh am Morgen oder nach Sonnenuntergang. Am besten alle Fenster gleichzeitig öffnen und querlüften.

 

Ist es trotzdem noch unerträglich heiß, füllen Sie ein weites Gefäß, zum Beispiel eine Wanne, mit kaltem Wasser und Eiswürfeln und stellen es vor einen Ventilator. Der Effekt ist ähnlich wie der einer Klimaanlage.

 

Noch einfacher ist die Methode, nasse Wäsche im Raum trocknen zu lassen - zur Not reichen auch zwei bis drei nasse Handtücher.

 

Kluge Köpfe suchen den Schatten und halten sich bedeckt

Den Kopf treffen die Sonnenstrahlen als erstes und der mag das gar nicht. Das Risiko ist hoch, sich einen Sonnenstich zu holen, wenn die Kopfhaut ungeschützt der direkten Sonne ausgesetzt ist. Das kann auch lebensgefährliche Folgen haben. Meiden Sie darum die Nachmittagshitze (in Mitteleuropa ist es - entgegen der landläufigen Meinung - nicht zu Mittag, sondern am späten Nachmittag am heißesten) und geben Sie schattigen Plätzen den Vorzug. 

 

Vor allem aber schützen Sie Ihren Kopf und Nacken vor der prallen Sonne mit Hut, Kappe oder einem Tuch! Achten Sie dabei auf helle und luftdurchlässige Materialen. Besonders Kinder niemals ohne Kopfbedeckung in die Sonne lassen!

Kühlende Oasen in der Stadt

Wenn es heiß ist, ist es in der Stadt noch heißer. Asphalt und Beton tragen zur Entstehung sogenannter Urban Heat Islands bei, wo die Temperaturen bis zu 10° höher liegen können als im Umland. Das Gegenteil gibt es aber auch: Kühlere, oft begrünte Plätze, an denen sich die Hitze nicht so stark staut. Damit man diese Oasen in der städtischen Wüste schneller findet, gibt es seit kurzem die neue App City Oases

 

Mit ihr lassen sich gezielt kühle Orte in Wien anzeigen und die eigenen Lieblingsplätze der Stadt eintragen. Entwickelt wurde die App von Global 2000 in Zusammenarbeit mit dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und dem Umweltbundesamt - auch im Hinblick auf eine klima-adaptierte Städteplanung. Sie ist kostenfrei, arbeitet ohne personenbezogene Daten und ist sowohl für Android als auch für Apple-Geräte verfügbar.

Gefährliche Hitzeentwicklung im Auto

Ganz wichtig: Lassen Sie niemals Ihre Kinder oder Hunde im Auto, auch nicht für kurze Zeit! Die Hitzeentwicklung im Auto ist enorm und bedeutet akute Lebensgefahr. 

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

Schmalzhofgasse 1 • 1060 Wien 

 

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