Vitamin-D-Kapsel

7 Fragen zu Vitamin D

7. November 2023

Vitamin D ist im Herbst und Winter - wortwörtlich - in aller Munde. Aber wozu dient es eigentlich und müssen wirklich alle Vitamin D einnehmen? Wir haben ein paar Fakten zusammengetragen. 

Was ist Vitamin D? 

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, dessen Hauptanteil der Körper selbst produziert. In der Haut kommt es durch Sonneneinstrahlung zur Eigensynthese von Vitamin D. Damit diese gestartet wird, braucht es zwischen 15 und 30 Minuten Sonnenlicht täglich, je nach Jahreszeit. Dabei reicht es aus, wenn das Gesicht und die Hände der Sonne ausgesetzt sind.

 

Vor allem im Sommer wird vom Körper mehr produziert als benötigt wird, sodass Vitamin D vor allem in Muskel- und Fettgewebe gespeichert werden kann. Im Winter reicht die Sonnenstrahlung meist nicht aus und der Körper greift folglich auf seine Speicher zurück.

 

Einen geringeren Anteil an Vitamin D nehmen wir über die Nahrung auf.  Der wichtigste und bekannteste Vertreter ist Vitamin D3 (=Cholecalciferol). Die größten Mengen sind vor allem in fetten Seefischen wie Lachs, Hering oder Makrele enthalten, auch Leber, Eier und Champignons enthalten etwas Vitamin D. 

Wofür braucht der körper vitamin d?

Vitamin D ist eigentlich ein Hormon und nimmt auf unterschiedliche Stoffwechselvorgänge Einfluss. Es fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm und reguliert dessen Stoffwechsel. Zusammen regulieren sie die Mineralisierung bzw. den Aufbau von Knochen und Zähnen. Außerdem unterstützt Vitamin D beim Muskelstoffwechsel und fördert die Muskelkraft. Vitamin D beeinflusst auch ein gut funktionierendes Immunsystem.

 

 

Es wird vermutet, dass Vitamin D auch eine Rolle bei chronischen Krankheiten spielt, etwa bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus Typ 2 (=Zuckerkrankheit) oder Herz-Kreislauferkrankungen. Es wurde auch beobachtet, dass Vitamin D eine positive Wirkung auf die Psyche haben kann sowie Nervenzellen im Gehirn schützen kann.

Wie kann der eigene vitamin d-wert bestimmt werden?

Der Vitamin D-Status wird mithilfe eines Blutbilds bestimmt. Dies ist am einfachsten im Rahmen der jährlichen Gesundenuntersuchung bei der Hausärztin oder dem Hausarzt möglich. Aber auch verschiedene Labore nehmen Blut ab und unterziehen es einer Untersuchung. 

 

Bevor man Vitamin D als Nahrungsergänzung einnimmt, sollte man mit dem Arzt*der Ärztin sprechen und den Status überprüfen lassen. 

was passiert bei einem mangel?

Ein Mangel an Vitamin D zieht oft einen Mangel an Kalzium nach sich und führt zur Entmineralisierung der Knochen bis hin zur Osteoporose. Außerdem hat zu wenig Vitamin D negative Auswirkung auf den Kalzium- und Phosphat-Stoffwechsel. Es kommt überdies zum Nachlassen der Muskelkraft und zu einer erhöhten Infektanfälligkeit.

In welchen lebensmitteln ist vitamin d enthalten?

Der Körper produziert Vitamin D größtenteils selbst, in bestimmten Lebensmitteln ist aber ebenfalls ein geringer Anteil Vitamin D enthalten. Dies sind vorallem Innereien, fetter Fischen (Matjes, Hering, Aal, Lachs), Eier und Pilze.

Worauf sollte bei Nahrungsergänzungsmitteln geachtet werden?

Bei der Auswahl des Nahrungsergänzungsmittels sollte auf die Qualität geachtet werden. Eine hohe Bioverfügbarkeit, also eine rasche und vollständige Aufnahme der enthaltenen Vitamine in einem Produkt, ist entscheidend. Wird Vitamin D mit Vitamin K kombiniert, erhöht das die Bioverfügbarkeit. Ein solches Vitamin-D-Präparat gibt es zum Beispiel von Be the Change. Neben regionalen Bio-Produkten setzt das Start-up aus der Schweiz übrigens auch auf Biodiversität und kompostierbare Verpackung.

 

Vegane Vitamin D-Kapseln in hoher Qualität gibt es zum Beispiel von Biobene in der Apotheke zu kaufen. 

Kann Vitamin D überdosiert werden?

Eine Überdosierung durch Sonneneinstrahlung ist in der Regel nicht möglich, mit Nahrungsergänzungsmitteln jedoch schon. Bis es zu einer Überdosierung kommt, dauert es eine gewisse Zeit. Anzeichen für eine Überdosierung sind nicht spezifisch und äußern sich in Magen-Darm-Problemen, Schmerzen, vermehrter Harndrang, ect. Bei hohen Konzentrationen über einen längeren Zeitraum kann es in schweren Fällen zu Nierenschäden, Nierensteinen oder Verkalkungen von Gewebe kommen, sowie zu Herzrhythmusstörungen und Tod.

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

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