Illustration einer Arnika-Pflanze von Rike Hofmann

Heilpflanze des Monats: Arnika

2. April 2024

Die heimische Pflanze Arnika (lat. Arnica montana) blüht in schönstem Dottergelb in luftigen Höhen und gilt als vom Aussterben bedroht. Sie steht deshalb unter Naturschutz! Das liegt nicht an ihrer Beliebtheit, sondern an der Zerstörung des Lebensraums. Trotzdem ist das Pflücken der Pflanze nicht erlaubt.

 

Wie die Arzneipflanze genau aussieht und verwendet wird, haben wir im April für Sie zusammengefasst. 

Aussehen

Die Arzneipflanze Arnika gedeiht in den Gebirgen Europas bis in Höhen von 2.800 Metern. Sie ist eine sommergrüne, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 20 bis 60 cm. Arnika blüht von Mai bis August und ähnelt dem Löwenzahn mit ihren leuchtenden, dottergelben Körbchen. 

Wirkung

Arnika hat entzündungshemmende, schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Eigenschaften. Auch eine hemmende Wirkung auf Pilze und Keime wird der Pflanze zugeschrieben. Das liegt an den besonderen Inhaltsstoffen der Pflanze, die vor allen in den Blüten konzentriert sind, weswegen ausschließlich die Blüten in der Pflanzenheilkunde verwendet werden.

Anwendung

Die Heilpflanze Arnika darf nur äußerlich angewendet werden. Hier kommen Tinkturen, Gele, Salben und Cremen zum Einsatz. Sie hilft unter anderem bei stumpfen Verletzungen wie bei Blutergüssen, Prellungen, Schwellungen, Verstauchungen und Quetschungen, sollte jedoch nur auf die unverletzte Haut aufgetragen werden. Hilfreich kann Arnika außerdem bei Venenentzündungen, Windelausschlag, Sonnenbrand und Insektenstichen sein. Auch rheumatische Muskel- und Gelenkbeschwerden und Arthrose lassen sich mit Arnika gut behandeln. 


Achtung: Arnika kann zu allergischen Reaktionen auf der Haut führen. Vor allem bei längerer Anwendung oder können Ekzeme und Bläschen entstehen.  

 

Innerlich darf Arnika nicht angewendet werden. Der Grund hierfür ist der Inhaltsstoff Helenalin, welcher geschluckt viel zu konzentriert für den Körper ist und zu Vergiftungen führen kann. Einzig eine Anwendung von homöopathischen Arnika-Globulis ist unbedenklich.

rezept: Arnikatinktur

10g Arnikablüten (aus der Apotheke) mit 100 ml Spiritus dilutus oder 70-%igem Isopropanol mischen. Die Blüten mit der Flüssigkeit übergießen und unter täglichem Schütteln eine Woche lang stehen lassen. Die Tinktur filtern und in einer sauberen Braunglasflsche lagern.

 

Die Tinktur kann äußerlich für beispielsweise Wickel angewendet werden.

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

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