110 Jahre Marien Apotheke: 1909 - 2019

6. Oktober 2019

Das Mariechen feiert Geburtstag! Genau 110 Jahre ist es her, dass die Marien Apotheke zum ersten Mal ihre Pforten öffnete. Eine ganz schön lange Zeit, in der sich bei uns einiges verändert hat.

 

Die von Mag. pharm. Hugo Trötsch im Jahr 1909 eröffnete Apotheke wurde 1926 an den Apotheker Mag. pharm. Simon Keitsch verkauft. Nachfolgerin war Dr. et Mag. pharm. Doris Schmatt, die den Weg für eine lange Familientradition ebnete. Nach Doris Schmatt übernahm ihre Tochter Mag. pharm. Irmgard Simonitsch (geb. Schmatt), deren Tochter Mag. pharm. Karin Simonitsch die heutige Marien Apotheke leitet.

 

Weder die Medizin noch die Pharmazie war vor 110 Jahren so fortgeschritten wie heute. In der damaligen Zeit wurden die meisten Medikamente noch von den ApothekerInnen zusammengestellt und eigens für die PatientInnen angefertigt. Von Salben bis Tropfen und Cremen war alles Handarbeit. Dadurch entstand auch eine ganze Reihe an "Hausspezialitäten", die exklusiv von der Marienapotheke hergestellt wurden. 

 

Auch heute werden im Labor bei uns im Mariechen eigene Salben und Tropfen gefertigt, jedoch nur noch auf Anfrage unserer KundInnen. Heutzutage brauchen nämlich eigene Rezepturen eine Zulassung und die ist leider sehr teuer, weshalb sich das für Apotheken nicht mehr rentiert. 

 

Es ist jedoch auch möglich, aus natürlichen Inhaltsstoffen Heilmittel herzustellen. Dieses Wissen wollen wir auch gerne an Sie weitergeben, weshalb wir mehrmals im Jahr DIY (do it yourself) Workshops zu verschiedenen nützlichen Heilmitteln veranstalten. 

So sah die Offizin der Marien Apotheke in den sechziger Jahren aus.

Im Bild: Das Team von Dr. et Mag. pharm. Doris Schmatt

Mittlerweile sind über 40 MitarbeiterInnen bei uns im Mariechen beschäftigt. Wir sind sehr stolz, dass wir ein so wunderbares Team mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Nationalitäten bei uns beschäftigt haben. Besonders freut es uns, dass dies uns die Möglichkeit gibt unsere KundInnen in vielen verschiedenen Sprachen zu beraten. Ebenfalls beschäftigen wir in der Marien Apotheke gehörlose MitarbeiterInnen und sogenannte CODA’s (children of deaf adults), die unsere KundInnen in österreichischer Gebärdensprache beraten können.

 

Nicht nur das Team, sondern auch unsere Kundschaft hat sich im Laufe der Zeit vergrößert. Um dem auch gerecht zu werden, wurde die Marien Apotheke in den letzten 30 Jahren immer wieder mal einer Behandlung unterzogen. Unter anderem wurde unsere Geschäftsfläche die Offizin erweitert und barrierefrei zugänglich gemacht. Ebenfalls wurden unsere Betriebs- und Laborräume in den letzten Jahren vergrößert, denn im Mariechen beherbergen wir auch einen Apothekengroßhandel und eine Produktion, wo Arzneimittel und Tabletten für PatientInnen individuell verblistert werden. 

 

Für ihr Alter ist das Mariechen also ziemlich fit. Als Grätzel- Apotheke im 6. Wiener Gemeindebezirk legen wir großen Wert auf kompetente und barrierefreie Beratung.  Wir sind eine Apotheke für gehörlose Menschen, HIV- kompetent und freuen uns über alle unsere KundInnen, die sich bei uns beraten lassen, denn das hält Sie und uns am Leben ;-)

Zum 110- jährigen Jubiläum haben wir deshalb ein ganz besonderes Magazin für unsere KundInnen erstellt. 

Marien Apotheke Wien

Mag. pharm. Karin Simonitsch

Schmalzhofgasse 1 • 1060 Wien 

 

T: 01/597.02.07

F: 01/597.02.07–66

Email: info@marienapo.eu

 

     

 

Mein Weg in die Marien Apotheke

 

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